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Alle Geschichten


Handwerk, das bleibt.
Eine Schraube hält. Eine Verbindung hält länger. Ein Zapfen, der in eine Nut gefügt wurde – von Hand, mit Sorgfalt, mit dem richtigen Holz – hält Jahrhunderte. Das ist kein Zufall. Es ist Absicht. Die Schreiner, die im 18. und 19. Jahrhundert alpine Möbel bauten, hatten keine Maschinen. Sie hatten Zeit, Werkzeug und das Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Sie kannten ihr Holz – wussten, wie es arbeitet, wie es schwindet, wie es auf Feuchtigkeit reagi
1. Aug.


Patina. Was die Zeit hinterlässt.
Es gibt ein Wort, das in der Welt der Antiquitäten mehr zählt als jedes andere: Patina. Es klingt nach Latein – und ist es auch. Patina bedeutet ursprünglich schlicht «flacher Teller». Gemeint ist heute etwas anderes: die Spur, die Zeit, Licht und Gebrauch auf einer Oberfläche hinterlassen. Auf Holz zeigt sie sich als Verdunkelung dort, wo Hände immer wieder griffen. Als Aufhellung dort, wo das Licht jahrzehntelang fiel. Als feine Risse in der Oberfläche, als abgestossene Kan
1. Juli


Nadelholz. Das Material der Bauern.
Wer im 18. oder 19. Jahrhundert ein Möbel aus Nussbaum besass, hatte es geschafft. Nussbaum war das Holz der Wohlhabenden – dunkel, dicht, edel in der Maserung. Es liess sich feiner bearbeiten, nahm Politur an, wirkte von vornherein nach Stand und Anspruch. Die Bauern nahmen, was der Wald hergab. Tanne, Fichte, Lärche – Nadelholz. Weich, leicht zu bearbeiten, nicht selten mit Harz im Geruch. Kein Prestigematerial. Ein Gebrauchsmaterial. Schränke, Truhen, Tische, Bänke – alles
1. Juni


DACHASA: Ein Zuhause für Antiquitäten und Handwerkskunst in Gersau
Ein Blick auf Gersau und seine Geschichte Gersau ist ein stilles Dorf am Vierwaldstättersee. Es ist eines der ungewöhnlichsten Dörfer der Schweiz. Jahrhundertelang war es der kleinste Freistaat Europas. Eine eigene Republik, die sich standhaft behauptete. 368 Jahre lang war Gersau unabhängig. 1818 wurde es gegen seinen Willen dem Kanton Schwyz angeschlossen. Ein Ort, der weiss, was es bedeutet, sich zu behaupten. DACHASA: Ein neuer Anfang In diesem Dorf, in einem alten Gebäud
1. Mai


Zinn – neu gesehen
Es gibt Materialien, die ein Imageproblem haben. Zinn ist eines davon – zumindest in der Schweiz. Wer an Zinn denkt, denkt an die Walliser Zinnkanne, an den Gravurbecher beim Schützenfest, an staubige Vitrinen und Trödelmärkte. Das ist kein Vorurteil aus der Luft gegriffen. Es ist die ehrliche Geschichte eines Materials, das in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in die falsche Gesellschaft geraten ist: billiges Massenimport, kitschige Dekoration, Souvenirs ohne Seele. Da
1. Apr.


Wenn der Winter loslässt
Der März ist kein Monat der grossen Gesten. Er kündigt sich leise an – in einem anderen Licht am Nachmittag, in der Art, wie die Sonne plötzlich wieder wärmt, bevor sie hinter dem Kamm verschwindet. Der Winter lässt los. Langsam. Auf seine Art. In dieser Zeit der Zwischentöne verändert sich auch das Zuhause. Was im Januar schwer und schützend wirkte – das dunkle Holz, der schwere Vorhang, die Kerzen – beginnt sich zu öffnen. Das Märzlicht fällt anders auf antike Nadelholzmöbe
1. März


In Arbeit: Käsereitisch
Dieser wunderbare Tisch aus einer alten Käserei ist einzigartig. Er wurde kurz vor dem Zerfall gerettet. Holzwürmer liebten ihn, Feuchtigkeit setzte ihm zu. Doch gerade noch rechtzeitig konnten wir ihn in fachkundige Hände geben. In der Wärmekammer wurde dem Holzwurm der Garaus gemacht. Jetzt wird der Tisch behutsam restauriert – unter grösstmöglicher Wahrung seines Originalzustandes. Er wird in Kürze in den Verkauf kommen. Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre Nachricht.
1. Feb.


DACHASA | DAHEIM
Als wir bei DACHASA unsere Markenidentität entwickelten, stand die Verbindung zu unserem Daheim im Zentrum. Der Name selbst – Dachasa – trägt die Bedeutung von «Daheim» in sich, jenen Ort, wo man wirklich zu Hause ist. Genau diese Philosophie findet sich auch im Buch «Dachasa | Daheim» von Fadrina Hofmann Estrada und Anna Maria Fanzun wieder. Das 2008 erschienene Werk ist eine liebevolle, bilinguale Sammlung von Engadiner Hausgeschichten, verfasst auf Vallader und Deutsch.
1. Jan.
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